Prof. Margareta Hürholz


Vita

Margareta Hürholz erhielt ihren ersten Orgelunterricht in ihrer Heimatstadt Bad Münstereifel. Sie studierte von 1970 bis 1978 Orgel und Klavierpädagogik an der Kölner Musikhochschule bei Peter Neumann und Karin Merle. Es folgten Studien in Paris bei Maire-Claire Alain, ein Kirchenmusikstudium sowie zahlreiche Meisterkurse im europäischen Raum. 

Margareta Hürholz erhielt zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen: u.a. den Heimsoeth-Preis 1974 und den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 1976. Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes, gewann den Bach-Preis der Stadt Wiesbaden und wurde Preiträgerin der Internationalen Orgelwoche in Nürnberg. Der „Premier Prix d’excellence à l’unanimité du jury“ und der Premier Prix de virtuosité à l’unanimité du jury wurden ihr 1978 und 1980 verliehen.

Margareta Hürholz konzertiert in West- und Osteuropa, Asien, Südamerika und Mexiko. Ihr Repertoire umfaßt Werke aus allen Epochen, wobei ihre Liebe der Musik von Bach, Buxtehude, Frescobaldi, Messiaen, Ligeti, Hölszky gilt und sich mit einer steten Neugierde dem Unbekannten in der Alten und Neuen Musik verbindet. Im Duo mit Markus Stockhausen erreichte sie einen großen Hörerkreis.  Mit ihrem Duopartner Roland Dopfer widmet sie sich seit 2012 der vierhändigen Orgelliteratur und konzertiert vornehmlich auf historischen Orgeln.

1997 wurde Margareta Hürholz als Professorin für künstlerisches Orgelspiel an die Hochschule für Musik und Tanz in Köln berufen. Als Kustodin der Ahrend-Orgel in der Fronleichnamskirche der Ursulinen veranstaltet sie seit 2003 die Maikonzerte Köln. Neben ihrer Lehrtätigkeit ist Margareta Hürholz auch als Jurorin im In- und Ausland tätig.



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